Werk
"Aus in Acryl, Eitempera, aber auch Sand gebundenen Pigmenten
entsteht die Malschicht, der Marlis Mader die inneren Bilder einschreibt,
die die äußeren, wahrgenommenen Eindrücke in ihr hervorrufen."
(Peter Lauck)

"Der Himmel, die Erde, das Wasser. (...) Acrylschicht über Acrylschicht.
Mit Ritzen. Furchen. Brüchen und Verwerfungen. Sand dazwischen.
Ein Stück Pappe. Spuren der Collage in der Malerei. Das Bild selbst hat
eine Landschaft. Eine Topografie. Eine morphologisch aufgebrochene
Oberfläche, die wie von großer Höhe aus gesehen wird. (...) Ihre Bilder
erzählen von ihren Reisen. Von dem, was die Malerin gesehen, was sie
empfunden und was sich in ihr abgebildet hat. Es sind Bilder von einer
herben, strengen Schönheit. Nah an der Erde und nah an den Elementen,
(...) Landschaften der unmittelbaren sinnlichen Wahrnehmung und
zugleich einer Transformation in das eigene Ich. Nähe und Weite fließen
ineinander. Gegenwärtiges mischt sich mit Zeitlosem - ja bei manchen
Bildern glaubt man sich in archaische Landschaften versetzt, in denen
noch der Mythos lebendig ist."
(Hansdieter Werner, Reutlinger General-Anzeiger)