"Die farbintensiven Reiseeindrücke verklären sich
durch die Erinnerung
in der dazwischenliegenden langen
Zeit zu bildlich ausgedrückten
Empfindungen, zu Metaphern
für das eigentlich Gesehene."
(Rainer Enke)
Auslöser für meine Arbeiten waren und sind Reisen
in Länder mit fern-
östlichem Schwerpunkt wie Ostanatolien,
Iran, Afghanistan, Pakistan,
Indien, Nepal, Tibet,
aber auch in den Südwesten der USA.
Vor allem die Tektonik der Landschaften, atmosphärische
und farbige
Erscheinungen, das Spiel des Lichts und
die neuen Eindrücke der fremden
Kulturen schlagen
sich in mir nieder. So entstehen Mischtechniken zum
Themenkreis Fels, Wasser und Verwitterung.
Nicht im Abbilden, sondern im Akt des Machens, im
Wahrnehmen der
entstehenden Möglichkeiten entsteht
das Bild. Die Bilder können sich an
die wahrgenommene
Wirklichkeit annähern oder sich auch von ihr entfernen.
Oft verändern sich Farbanlage und Wirkung des Bildes
im Lauf des
Arbeitsprozesses in vielen Schichten und
Übermalungen.
Dem Betrachter fällt die Rolle des aktiv beteiligten
Sehens zu. Durch den
offenen Charakter der Bilder
bleibt Raum für die eigene Einbildungskraft,
für die
eigene schöpferische Fantasie.